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Von Hamburg bis nach Meppen – warum wir überlegen Corona-Auswanderer zu werden!

Raus in die Heimat und ortsunabhängig arbeiten? Günstiger und schöner wohnen, aber dafür die Vorteile des Stadtlebens aufgeben? Freundschaften via Facetime pflegen statt sich auf eine Phở beim Lieblings-Vietnamesen zu treffen? In mir herrscht ein Gefühlschaos, das ich endlich beenden möchte.

Heimat ist kein ort, sondern ein gefühl.

Und auch das ist gerade in großer Aufruhe!

Ich spare mir einfach an dieser Stelle große Neujahrswünsche, denn JAAAAA, ich weiss dass ich viel zu spät dran bin. Kein Wunder:  2021 hat so begonnen, wie 2020 endete: VERRÜCKT! Geschlossene Kitas, Kontaktverbote und jede Menge Job-Angebote – was mich als Selbstständige ja EIGENTLICH freuen sollte… 

Aber wir haben eben keine Großeltern ums Eck, die sich – MAL EBEN – um die Kinder kümmern können, Der Mann sitzt im Keller und ich auf dem Dachboden – dazwischen turnen 2 Kids, die sich gegenseitig auf den Keks gehen und nach Aufmerksamkeit brüllen. Aber wem sag ich das: jeder hat in dieser Zeit sein Päckchen zu tragen.

Und deshalb geht der aktuelle Trend auch eindeutig zu Land statt Stadt. “Suburbanisierung” lautet der Trend-Begriff. Denn klar: plötzlich sind die wenigsten auf die City  angewiesen, weil sie im Home-Office sitzen! Eine lebendige Kultur- und Gastro-Szene, Shopping-Möglichkeiten an jeder Ecke – Fehlanzeige.

 

Du bist doch ein Stadt-Mensch! ODER?

Ja, ich glaube ich bin ein Stadtmensch gewesen. Aber dann habe ich Kinder bekommen. Ich habe in Kauf genommen in den Speckgürtel von Hamburg zu ziehen, um meinen Twins ein Haus mit Garten zu bieten – auch wenn wir uns – bei den wahnsinnigen Immobilienpreisen in und um Hamburg – nur ein kleines Endreihenhaus leisten konnten. Und ich weiss noch, wie seltsam dieser Schritt für mich war, weil ich dachte, ich werde zum Spießer. (Haus, Hof, Gartenzwerg – bin ich zum Spießer mutiert?)

Und nun macht Corona ganz deutlich, wie wichtig es ist, sich im eigenen Zuhause wohl zu fühlen.  Platz für das Home-Office Büro zu haben und sich auch mal aus dem Weg gehen zu können, um einmal tief durchzuatmen und Kraft zu tanken. Ich dachte immer, ich wäre an die Stadt gebunden, weil dort die großen Werbeagenturen sitzen. Aber seit ich für mich selbst arbeite, habe ich Kunden in ganz Deutschland sitzen. Denn hey: die Digitalisierung macht’s möglich – und vor allem frei. Ich kann mir jetzt aussuchen, von wo aus ich arbeiten will 😉

 

ZUHAUSE: DER ORT AN DEM MAN IMMER WILLKOMMEN UND UMGEBEN VON SEINEN LIEBSTEN IST.

HOHE MIETEN, SCHLECHTE LUFT, VOLLE STRASSEN – ES GIBT VIELE GRÜNDE AUF DIE STADT ZU VERZICHTEN.

 

Keine Frage: ich LIEBE Hamburg. Die steife Brise am Hafen, das Alternative der Schanze, die vielen Kultur- und Freizeit Möglichkeiten… und dennoch stelle ich immer häufiger fest, dass ich selten dort bin – in Corona Zeiten natürlich noch viel weniger. Denn Fakt ist: neben Job und zwei Kids bleibt nur noch wenig Zeit für großartige Freizeitgestaltungen. Und spontane Treffen  mit Freunden auszumachen wird immer schwieriger, weil sie selbst Familie haben.

Mein Herz schlägt momentan sehr in Richtung: mehr Ruhe und mehr Platz, um mich zu entfalten. Natur und Wald um mich herum zu haben, statt eine vollgeparkte Straße dank der die Autos über unsere Einfahrt brettern. Und auch die Kids genießen es, wenn Sie mit dem Opa durch den Wald spazieren oder ein Wettrennen auf den unbefahrenen Feldstraßen machen.  

KLEINES HEIM IM SPECKRAND ODER PLATZ UND SUPPORT IN DER HEIMAT?  

das ist hier die Frage!

Fakt ist: ich bin ein Familienmensch. Und die sitzt nunmal im feinen Meppen. Die Kids lieben Oma und Opa, Tanten und Onkels heiß und innig und gehen im Kleinstadt-Leben komplett auf. Hier könnten wir uns ein Haus leisten, in dem jedes Kind sein eigenes Zimmer hat und mein Mann und ich ein eigenes Büro. Hier hätten wir noch mehr Support und auch mal wieder Zeit für uns. Aber hier haben wir eben auch kein Hamburg ums Eck. Titten auf den Tisch: es ist nicht gerade einfach eine solche Entscheidung zu treffen. Deshalb würde ich gerne eure Meinung dazu wissen.

 

Wo lebt ihr? In der Stadt oder auf dem Land? Und wie geht es euch damit? Welche Erfahrung habt ihr mit einem Umzug in die Heimat gemacht? Und was könnt ihr empfehlen? Ich freue mich über jeden Ratschlag und jeden guten Tipp. Und klar, am Ende entscheidet das Bauchgefühl und vor allem das Herz. 

Alles Liebe und Danke, dass es euch gibt.

Janna

 

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