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Am Wochenende ist es wieder so weit: die Uhren werden auf Winterzeit gedreht. Ja, genau: eine Stunde mehr! (ich kann mir das auch sehr schlecht merken, aber es gibt einen Leitsatz, der das ganze Spielchen super ins Gehirn hämmert: im Sommer stellt man die Gartenstühle VOR das Haus, im Winter holt man sie ZURÜCK in den Keller – clever, oder?)

Zur Not wird gemeinsam Schlaf nachgeholt

Früher hätte ich mich wohl über die geschenkte Stunde gefreut und meinen Halloween-Party Rausch ausgeschlafen, aber nun als Zwillingsmama verläuft so eine Zeitumstellung alles andere als entspannt. Gerade unser Chiller hat momentan Probleme mit dem Einschlafen, weil sich seine beiden Schneidezähne gleichzeitig auf den Weg durchs Zahnfleisch machen. AUA. Er tut mir sooo leid und ich kann verstehen, dass man bei solch einem Druck nicht zur Ruhe kommt. Zudem hat man mit Schmerzen im Mund wenig Appetit und somit leider auch wieder früh Hunger… was dazu führt, dass der kleine Mann momentan gegen 5Uhr wach wird und seine Flasche einfordert. Zum Glück schläft er danach meist wieder friedlich ein, um dann nach 30 Minuten von seinem Bruder geweckt zu werden, der zum Frühstücken in Mamas Bett möchte. Eine eher unglückliche Situation, die auf gar keinen Fall einen weiteren Switch durch eine sinnbefreite Winterzeit benötigt (mein Plädoyer für die Abschaffung wäre hiermit also offiziell ausgesprochen). Aber nun denn. Wir werden kämpfen und uns umgewöhnen – und damit die Augenringe ab Sonntag nicht zu dunkel werden, fangen wir jetzt schon damit an, die Twins später ins Bett zu bringen.

Rechtzeitig die Schlafenszeit anpassen

Vor einigen Jahren habe ich tatsächlich mal die Zeitverschiebung verpennt und bin zu spät zu meiner damaligen Sonntags-Schicht im Kino gekommen (bester Studentenjob ever übrigens). Heute bereite ich mich schon eine Woche vor dem Zurückdrehen des Zeigers auf die Zeitumstellung vor. Und zwar ganz klar, um meine Jungs möglichst unbeschadet durch diesen Prozess zu bringen und ihren Rhythmus schon vorher anzupassen. Naja gut, natürlich auch um meinen mütterlichen Schönheitsschlaf zu schützen – ich möchte schließlich nur ungern schon um 4Uhr nachts in den Tag starten… Würden die beiden jeden Tag bis 9Uhr schlafen, könnte ich sagen, wir belassen es beim alten Schlafrhytmus und sie gehen eben eine Stunde früher ins Bett und wachen dementsprechend um 8 auf, aber so… NICHT MIT MAMA!

“Ich bin aber doch gar nicht müde Mama!”

Dementsprechend zögern wir das “Ins Bett bringen” seit ein paar Tagen stets um 10 Minuten hinaus und ich versuche akribisch sie zu einem Mittagsschlaf zu überreden, damit sie nicht zu früh schlapp machen. Klappt mal mehr, mal weniger. Gerade unser Zappelzwilling steht nicht so darauf, sich direkt nach dem Essen abzulegen. Er macht lieber schon vorher ein kleines Nickerchen und legt nach dem Mittag eine extra Zappelrunde ein. Was des Öfteren dazu führt, dass er gegen 18Uhr noch mal vom Schlaf umgehauen wird. Der Chiller hingegen ist gerade jetzt beim “Hinauszögern” manchmal sooo müde, dass er beim Abendbrei einschnarcht. Dementsprechend versuche ich momentan nicht nur die Schlafzeiten zu verschieben, sondern auch die Mahlzeiten mit umzuswitchen – denn die gehören natürlich maßgeblich zum Rhytmus dazu.

Kein Freund von Winterzeit

Ein bisschen Yoga am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

Wie auch immer: ich hoffe, wir überstehen den ganzen Mist und gewöhnen uns schnell an die dunkle Jahreszeit. Dass ich den Herbst und den Winter generell nicht besonders gut leiden kann, liegt wohl einfach an der Tatsache, dass ich absolut kein Stubenhocker bin. Blöd also, dass sich schon seit Tagen Sturm und Regen die Hand geben und ich gezwungenermaßen mit den Jungs im Trockenen sitze. Mal ist das natürlich schön: soooo gemütlich und kuschelig… aber sobald ich drei Tage am Stück nicht vor die Haustür komme, drehe ich durch – und die Jungs leider auch 🙁 Was wir machen, um trotzdem in Schwung zu kommen und für Spaß zu sorgen? Tanzen, Singen und vor allem viel Quatsch mit Soße. Mama darf stundenlang nähen, während die beiden Rabauken in ihrer Gummizelle voller Spielsachen herumturnen und sich gegenseitig zum Lachen bringen, wir legen gemeinsame Yoga-Stunden ein, um nicht komplett einzurosten und nutzen trotz allem jede Regenfreie Minute, um mal vor die Tür zu kommen.

Wir machen uns schon ne tolle Zeit wir drei, aber sind natürlich auch froh, wenn wir uns mit Freunden treffen können, die Jungs ein paar Stunden mit ihrer neuen Babysitterin spielen dürfen (und Mama mal Dinge für sich machen kann) und vor allem natürlich, wenn Papa abends von der Arbeit kommt und eine Männer-Runde einläutet. Wie stellt ihr euch auf die Zeitumstellung ein und wie vertreibt ihr euch die Herbstzeit, in der man nicht vor die Tür kann? Ich bin gespannt auf Tipps, Inspiration und vor allem auf eure Mama-Erfahrungen.

Alles Liebe wünschen

Janna und ihre Doppelherzchen [bs_icon name=”glyphicon glyphicon-heart”] [bs_icon name=”glyphicon glyphicon-heart”]

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