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Endlich hat der Papa Urlaub und wir können mal raus aus der Bude und ab ans Meer fahren. Klingt doch super, oder? Was aussieht wie ein Spontan-Ausflug ist allerdings mit reichlich Urlaubsplanung verbunden. Wir haben im Vorfeld viel überlegt und abgewägt, ob man den Jungs schon eine Reise ins Ausland zumuten kann oder ob wir uns damit nicht eher Stress als Erholung einhandeln – und am Ende sind wir zu dem Schluss gekommen: “Warum stundenlang im Flieger sitzen, wenn wir in 2 Stunden zur Ostsee düsen können und Oma und Opa dort eine Ferienwohnung haben?” So sparen wir uns nicht nur die Kohle für eine teuren Urlaub, sondern sind zudem viel flexibler. Und Grömitz ist natürlich immer eine Reise wert – zumal wir dort vor 2 Jahren unsere Hochzeit gefeiert haben und bei jedem Besuch viele Erinnerungen aufkommen.

Hätte ich EIN Kind bekommen, wäre ich definitiv dafür gewesen, auf Mini-Weltreise zu gehen und die Elternzeit in vollen Zügen auszunutzen, aber mit zwei kleinen Babies sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Man braucht eben alles im Doppelpack und hat dementsprechend einfach UNGLAUBLICH viel Gepäck…

Ein vollbepacktes Haus

Der absolute Luxus: unser kleiner Reisebus

Unser großes Glück hat momentan vier Buchstaben: VITO! Denn dank dem Van, den wir glücklicherweise sehr, sehr preiswert ergattern konnten, haben wir viel Platz und können sogar einen Doppelzwillingswagen ruckzuck einladen, ohne ihn vorher zusammenklappen zu müssen. Das erleichtert wahnsinnig, denn die Logistik mit zwei kleinen Wonneproppen ist schon so manches mal etwas anstrengend. Nun können wir einfach alles hinten in den Van werfen und losfahren – was leider auch dazu verleitet  vieeeeel zu viel mitzunehmen… zumal man ja nie genau sagen kann, wie das Wetter an der See wird…

… und naja, der erste Tag war sehr, sehr grau. Schon auf der Fahrt in den hohen Norden regnete es Kuhscheiße… ein super Start kann man sagen – wobei ich gestehe, dass ich Regen im Urlaub entspannender finde, als zuhause. Denn dort gibt es keine überquellenden Waschmaschinen, keine Fensterscheiben, durch die man kaum noch gucken kann und überhaupt: im Urlaub darf man bei schlechtem Wetter ruhig mal die Füße hochlegen und ein Buch lesen – sofern die Kids es zulassen.

Sonne, Strand und gute Laune

Und tatsächlich wurde unsere Geduld belohnt: die grauen Wolken verzogen sich, die Sonne kam raus, die Temperaturen stiegen auf ganze 18 Grad und schwups stellten sich die ersten wagemutigen Touris im Bikini ans Wasser, um Beach-Volleyball zu spielen oder gar schwimmen zu gehen… Nun gut, auch ne Methode, um sich den Rest des Urlaubs mit ner fetten Erkältung zu vergnügen. Ich für meinen Teil habe mich schon darüber gefreut, die Jacke ausziehen und die frische Brise im T-Shirt genießen zu können – bescheiden wie ich bin 😉

Babyfüße im SandDoch ein Urlaub ohne Füße im Sand geht ja nunmal auch nicht. Also raus aus den Socken und zum ersten mal mit den kleinen Tapse-Füßchen den weichen Strand berühren. Dem Zappelzwilling gefiel dieser erste Beach-Kontakt wahnsinnig, so dass er mit seinem Gehampel für einen kleinen Freuden-Sandsturm sorgte. Unser Chiller hingegen war so semi interessiert und entschied sich lieber für ein kleines Nickerchen – “hallo, die frische Seeluft macht aber auch sowas von müde!” Übrigens, das ist absolut kein Schnack: unsere Jungs haben im Urlaub so unglaublich viel geschlafen, wie schon lange nicht mehr. Der Rekord lag bei 14 Stunden mit einer halben Stunde Frühstücks-Flaschen-Unterbrechung! Was so viel heißt wie: die ganze Grammy Family lag an einem Tag bis um 10Uhr in der Poofe. URLAUB eben 😉

Ich kann nur sagen: die kleine Auszeit in anderen 4 Wänden und mit vielen Strandspaziergängen und Ausflügen hat unglaublich gut getan. Auch wenn das Wetter nicht ganz so gut war, wie wir es uns gewünscht hätten. Unsere Jungs haben prima mitgemacht, sich über die vielen neuen Eindrücke gefreut und gerade unserem Zappelzwilling tat die salzige Meerluft super gut – er röchelt seit der Geburt recht laut (was nicht schlimm ist und sich im ersten Jahr wohl auch irgendwann legt) und bekommt regelmäßig das Inhaliergerät vor die Nase gesetzt.

Mein Fazit: wenn ihr die Möglichkeit habt, dem Alltag zu entfliehen und mit den kleinen Stinkern auf Reisen zu gehen, immer machen. Es sei denn sie sind extrem quengelig, durchleben gerade einen großen Wachstumsschub oder leiden an Blähungen – dann kann so ein Urlaub natürlich sehr anstrengend werden und es ist wahrscheinlich in den eigenen vier Wänden besser auszuhalten. Und klar: die Packerei davor und danach, die riesigen Wäschehaufen und die Sandberge im Auto sind natürlich auch ein wenig nervig. Aber wenn man zu zweit anpackt ist auch das in kürzester Zeit weggeräumt. Wir werden im September wieder losdüsen und uns ein schönes Plätzchen zum Relaxen suchen. Und wenn die Twins dann erstmal sitzen, krabbeln oder sogar laufen können, wird so ein Strandbesuch sicherlich zum absoluten Abenteuer. Ich freue mich jedenfalls schon drauf und plane bereits 😉

Liebe Urlaubsgrüße von

Janna und ihren Doppelherzchen [bs_icon name=”glyphicon glyphicon-heart”] [bs_icon name=”glyphicon glyphicon-heart”]

 

 

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