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Dass ich gerne male und schreibe liegt auf der Hand. Aber es muss ja nicht immer auf Papier, der Leinwand oder am PC sein, oder? Vor einiger Zeit habe ich Porzellan für mich entdeckt und dekoriere seitdem gerne mal schlichte weiße Tassen, Teller, Vasen und was ich sonst noch so in die Finger bekomme. So kann man günstiges und langweiliges Geschirr ganz easy aufpimpen und ruckzuck kleine Geschenke kreieren.

Porzellanmalfarbe

Einfach mal nen Bastelladen besuchen, ein paar Porzellanmaler kaufen und schon kann’s losgehen! Ich finde die Stifte für den Anfang super, weil man mit ihnen malt wie auf Papier und keine weiteren Utensilien benötigt – hat aber natürlich auch den Nachteil, dass man permanent in einer Stiftstärke malt und auf filigrane Schriftzüge und feine Details eher verzichten muss. Zudem kann man die Farben nicht mischen und die Deckkraft lässt leider auch manchmal zu wünschen übrig. Deshalb empfehle ich neben den Stiften auch mal die Flüssigfarbe zu testen, die man mit dem Pinsel aufträgt und somit sehr viel mehr Möglichkeiten hat. Aber nun erstmal zu einem Porzellanmaler-Projekt 😉

Meine allerersten Porzellan-Geschenke

Klar, bevor du dich an das teure Geschirr wagst (dass du im Zweifel eh nicht nutzen wirst ;-)), lieber noch mal den Küchenschrank durchwühlen und nach einem ollen Teil suchen, für dass du eh keine Verwendung mehr hast. Ich habe zum Üben und Ausprobieren alte Untertassen genommen – und auch du hast garantiert irgendein Schrott-Teil wie ne olle Didl-Tasse im Schrank, die du entbehren kannst, wetten?! Zum Einstieg hab ich damals die gesamte Familie beschenkt und mit einem persönlichen Teller überrascht.

Meine Inspirationsquelle war damals ein “Living at home” Artikel . Nachdem ich eine Vorlage ausprobiert habe und mit dem Ergebnis zufrieden war, ging es mit der freien Gestaltung der weiteren Teller weiter.

Schleckermaul Birte (meine Schwester, Co-Autorin und Nähspezialistin) bekam das erste gute Stück, das ganz ihrem Geschmack entspricht. Wer mag es nicht gerne süß? Danach machte ich mir Gedanken, was zu meinem Daddy passt. Und da er es gerne deftig mag, danach aber immer jammert, dass er viel zu viel gegessen hat und sich beim nächsten Mal definitiv zurückhalten wird (“klar, Papa: im nächsten Leben!”), bekam er den “Kalorienreich” Teller. Schwierig wurde es bei meiner Ma, denn die mag eigentlich alles gern und achtet als Sportlerin natürlich auf ihre Ernährung ;-). Auffällig bei ihr ist jedoch, dass sie gerne Brot ist und zwar in allen Varianten… und da sie eine ganze Weile extrem auf Scampis mit Knobi stand (hmmmm… ist aber auch soooo lecker) war die Idee für den “Fisch-versus-Brot”Teller geboren.

Nach dem Aufmalen müssen die Teller nur noch in den Ofen, um die Farbe bei 160° einzubrennen. Auf den Stiften selbst steht, dass man sie danach sogar ohne Probleme in die Spüle stecken kann… Meine persönliche Erfahrung ist jedoch, dass die Farbe nach vielen Geschirrspülen leider verblasst und man dann keine Freude mehr daran hat. Wenn du deine Malerei also schützen willst, ist das Abwaschen per Hand klar zu empfehlen.

Versuch es mal aus, es macht echt Spaß und das Ergebnis kann sich nicht nur bei einem Kaffeeklatsch mit Freunden sehen lassen.

Alles Liebe wünscht

Deine Janna [bs_icon name=”glyphicon glyphicon-heart”] [bs_icon name=”glyphicon glyphicon-heart”]

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