Doppelherzchen

Der einfach, ehrliche Zwillingsblog.

Kein Bock auf Blog – unser kleines Sommerloch

Im letzten Blogartikel war ich noch voller Tatendrang und wollte tausend Dinge auf einmal machen. Dann kam der Sahara-Sommer und plötzlich war es total okay, dass Eis, kühle Getränke und jede Menge Pool-Action mit den Kids Vorrang vor allem haben. Mich ins Nähstudio auf dem Dachboden zu begeben wäre bei den Temperaturen ja auch reiner Selbstmord. Sport bei 36 Grad? Ähhhhhm, nöööö. Schreiben am Abend: zu müde! Und für große Koch- & Backactions fehlt derweil neben Lust auch noch der Hunger. Ab und zu wird zwar der Pinsel geschwungen, aber natürlich nur mit den Kids zusammen…

Mal-Action im Garten

Dementsprechend passiert bei uns momentan nicht viel. Wir haben unterschiedliche Playdates, wählen zwischen einer handvoll Spielplätze, wenn mal keiner Zeit hat und bei einer Mörder-Hitze wie heute chillen die Jungs und ich eigentlich den ganzen Tag im Garten, gehen planschen und versuchen uns möglichst nicht zu sehr zu verausgaben – soweit das mit zwei kleinen Chaoten möglich ist. Da wird nunmal viel Quatsch gemacht, ordentlich getobt, dementsprechend reichlich geschwitzt und trotzdem vieeeel gekuschelt und Zeit genossen – DENN….

Nach dem Sommertief kommt das Krippen-Hoch

Ergebnis der kleinen Künstler

… ab nächster Woche wird es wieder spannender bei den Grammys. Dann gehen die Jungs zum ersten Mal in die Krippe, werden dort die Bude auf den Kopf stellen und viele neue Kontakte knüpfen. Ich kann es echt nicht fassen, dass es schon soweit ist und wie die letzten Monate gerast sind. Plötzlich wird einem so richtig bewusst, dass man die Kleinen demnächst eben nicht mehr rund um die Uhr sieht. Dass man nicht mehr die Erste ist, die bei einem neuen Wort, einem neuen Moove oder eine neuen kleinen Dummheit der Jungs dabei ist. Man muss sich HOFFENTLICH damit abfinden, dass eine Kindergärtnerin heiss und innig geliebt wird, so dass Mama und Papa gar nicht sooo sehr vermisst werden und man kann sich darauf vorbereiten, dass die Jungs plötzlich einen riesen Sprung machen und groß sein werden. Klingt irgendwie super und dann ist es auch wieder komisch Loslassen zu müssen.

Aber das werde ich wohl ab Mittwoch nächster Woche noch intensiver zu spüren bekommen. Dann werden wir uns voller Stolz mit neuen Rucksäcken, Brotdosen, Kuscheltieren und vielen Fotos für Kleiderhaken, Kids-Board und Co im Gepäck auf den Weg machen und unseren ersten Tag rocken. Hoffentlich nehmen wir nicht direkt sämtliche Kinderkrankheiten mit, damit wir möglichst viel von der Eingewöhnungszeit mitbekommen. Denn tatsächlich ist das ja irgendwie auch MEIN Monat: 4 Wochen lang werde ich die Jungs erst für wenige Stunden und später für eine längere Zeit in die Krippe abgeben ohne selbst arbeiten zu müssen. Nicht, dass ich in dieser Zeit sämtlichen Vorhaben aus dem letzten Artikel nachgehen werde, aber ich hoffe schon, ein wenig Zeit für mich zu haben, Energie zu tanken und mich schon auf die Arbeit im September vorbereiten zu können.

Intensive Tage Statt Sommerpause

Im Pool lässt es sich aushalten.

Mal ehrlich, so einen Sommer hatten wir schon ewig nicht mehr, oder? Ich lieeeebe es ja, wenn die Sonne scheint, man in kurzen Klamotten  & FlipFlops herumrennen kann und es nichts ausmacht, wenn die Jungs sich mit Eis und Wassermelone einsauen, weil sie sich anschließend eh im Wasser & Matsch austoben. Aber bei 40Grad im Schatten ist das schon echt grenzwertig. Dennoch versuche ich die letzten Tage vor der Krippe noch mal so richtig auszukosten und mich ganz den Jungs zu widmen – die momentan von Tag zu Tag dazulernen.

Levi und sein Lieblingsbuch

Levi sucht im Buch die Muh-Kuh und will zum dreihunderttausendsten Mal die Geschichte vom Bauernhof lesen, Lasse freut sich, dass er herausgefunden hat, wie man eine Wasserpistole bedient und diese zielgenau auf Mama richten kann und beide flitzen nun durch den Garten, Toben und Balgen. Denn ja: der Zappelzwilling kann nun auch endlich laufen und zwar gar nicht so schlecht. Er hat den kleinen Rückstand zu seinem Bruder in wenigen Tagen aufgeholt und ist nun schon richtig gut zu Fuß.

schlafkomfort trotz Sahara-Hitze

Das Ergebnis von viel Bade-Action bei hohen Temperaturen: totmüde Kinder, die mit dem Gesicht ins Essen fallen, weil sie den Kopf nicht mehr halten können. Das Wetter schlaucht schon ordentlich und wenn man dann noch so viel lernt und sich körperlich verausgabt, kommt eins zum anderen. Gott sei Dank haben wir einen Kellerraum, der erfrischende 20 Grad aufweist und nun zu unserem neuen Schlafzimmer umfunktioniert wurde.

Chillen muss sein

HERRLICH kann ich nur sagen, denn hier lässt es sich trotz Tropen-Klima super gut schlafen. Und das tun die kleinen Grammy-Twins gerade – und zwar bereits seit fast 2 Stunden. Wenn man bedenkt, dass 1,5 Stunden bei uns schon ein absoluter Luxus am Mittag ist, ein neuer Rekord. Gestern waren es tatsächlich fast 2,5 Stunden Schlummerei, die ich mit einem Eiskaffee und einem guten Buch auf der Terrasse genossen habe. Könnte ich mich dran gewöhnen. Wer weiss, wie lange sie anfans nach 2-3 Stunden Krippe schlafen und wie sich das Ganze einpendeln wird.

Ich hab jedenfalls wieder Bock auf Blog und werde euch an unserer Eingewöhnungszeit und sämtlichen Zusatzaktivitäten teilhaben lassen. Bis dahin: schmelzt nicht weg und greift ordentlich zur Wasserflasche. Alles Liebe,

Janna und ihre Doppelherzchen  

Leave A Comment

Your email address will not be published.