Doppelherzchen

Der einfach, ehrliche Zwillingsblog.

Flieger grüß mir die Sonne – warum der Ikea-Karton zum Papp-Fluzeug wurde

Sind sie nicht cool unsere Grammy Piloten? Voller stolz haben wir gestern unseren selbstgebauten Flieger getestet und sind der Sonne entgegen geflogen – schließlich müssen wir schon mal für unseren Malle-Urlaub üben. Das Boarding verlief super. Mit einem PLUMPS nahmen die Twins in der gemütlichen Sofalounge Platz. Erste Klasse versteht sich 😉 Mit einem lauten „Brrrrrrmmmmbrmmmmm“ stimmten wir uns auf den Abflug ein und sind gedanklich sowas von abgehoben. Es wurde gewunken, geklatscht und sich kaputt gelacht – zumindest solange, bis der erste Passagier Flugkrank wurde und wir eine Notlandung einlegen mussten.

Nach einem dicken Schluck Tee und ein paar Weintrauben war alles wieder gut und wir konnten unseren Flug fortsetzen. Übrigens, mit einem Phantasie-Pappflieger muss man gar nicht erst am nächsten Flughafen landen: man kann direkt bis zum Meer fliegen und auf den Wellen surfen. Hach, das hätte was, wenn das auch in der Realität funktionieren würde. Vor dem Trubel am Hamburger und Palma-Airport graut es mir schon…. Übrigens: Sandburgen bauen und Eis schlecken haben wir natürlich auch schon geübt und somit kann in unserem ersten Mallorca-Urlaub nichts schief gehen.

Pappe und KreativitAET – VIEL MEHR BRAUCHT MAN NICHT

Im Keller stapeln sie sich: Umzugskisten, Schuhkartons und Verpackungen aller Art. Nicht nur, dass uns eine Entrümpelung absolut gut tut, man kann mit dem Zeug auch noch für leuchtende Kinderaugen sorgen, wenn man sich etwas Zeit nimmt und seiner Kreativtät freien Lauf lässt. Schnappt euch einfach Kartons, Schere, doppelseitiges Klebeband und Farben – und schwups kann ruckzuck so ein witziger Flieger entstehen.

Ich hab mich einfach nur von den Klappern verabschiedet, eine Rundung in die Außenwänder geschnitten und dann Flügel und einen Propeller aus einem anderen Pappe-Stück ausgeschnitten. Einen kleineren Karton vorne angeklebt, darauf den Propeller angebracht und es ebenso mit Flügeln und dem Hinterteil des Flugzeugs gemacht. Klapper reinschneiden, doppelseitiges Klebeband drauf und schwups, sieht das Ganze schon nach Flugzeug aus.

Leider kann man den Propeller nun nicht drehen, da ich nirgends diese kleinen goldenen Foto-Klammern für Versandtaschen finden konnte – damit geht das sicher gut. Aber nun denn… es ging ja eher um das Flug-Training und unseren Jungs gefällt der Flieder auch so. Vor allem durch die schönen Blautöne, die wir am Ende angebracht haben. Der Zappelzwilling wollte es zwar mit roten Buntstiften versuchen, aber ich befürchte: das hätte zu lange gedauert. Also den dicken Pinsel und die Abtönfarbe ausgepackt und ran ans Werk…

Wir bauen uns einen Papp-Fuhrpark

Wie gesagt, unsere Jungs finden ihren Flieger großartig. Allerdings ist er für zwei große Zwillings-Bros doch etwas eng. Und somit könnt ihr euch sicher vorstellen, wie stark der Pilotensitz umkämpft wird, oder? Heißt für Mama also: den Keller noch mal plündern, Schere und Pinsel schwingen und noch weitere Gefährte für unseren Papp-Fuhrpark zaubern. Ich denke, das nächste Geschoss wird ne ordentlich Renn-Karre, dann vielleicht noch ein Segelboot mit Klorollen-Segel und und und… da lässt sich sicher so einiges basteln. Wahrscheinlich sollten wir demnächst ne Garage anbauen, um alles gut zu parken. Denn „im Regen stehen lassen“ könnte leider fatale Folgen haben. 😉

Nun denn ihr Lieben, wir werden nun mal den Mittagsschlaf antreten und von Sonne, Sand, Palmen uuuuuuund natürlich dem nächsten Turn über den Wolken träumen. Habt einen schönen Tag und genießt die Sonnenstunden – wir treffen uns dann demnächst zum Kistenrennen, okay?

Alles Liebe, Janna und ihre Doppelherzchen  

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