Doppelherzchen

Der einfach, ehrliche Zwillingsblog.

Babykleidung mieten statt kaufen?! Meine kindoo.de Bewertung

Als Zwillingsmama wünscht man sich ziemlich häufig einen Geldscheißer. Wäre doch mega geil, wenn man einen Esel im Garten stehen hätte, der einem regelmäßig die Dukaten hinlegen würde, oder? Aber leider sind wir hier nicht bei „Wünsch dir was“, sondern im realen Zwillingsalltag. Und oh Wunder, oh Wunder: Zwillinge sind teuer! Wer hätte das gedacht? 😉

Ein niedliches Babyoutfit ist uns eben wichtig

Von Windeln, Beikost, über Möbel, bis hin zur Kleidung: man braucht eben alles im Doppelpack. Und das summiert sich auf Dauer. Denn man will ja trotzdem auf nichts verzichten. Die Kinder sollen sich wohlfühlen und natürlich will auch Mama ihren Spaß haben… Denn den habe ich tatsächlich, wenn ich meine Jungs süß anziehen kann. Ehrlich, ich war nie ein „Puppen-Mädchen“, das stundenlang ihrer Barbie die Haare gekämmt und ihr tausendmal am Tag die Klamotten gewechselt hat – im Gegenteil: ich hab mit den Jungs in kurzen Hosen und mit aufgeschlagenen Knien Murmeln gespielt oder bin zum Buden bauen durch den Wald gestreunert. Aber jetzt als Mama, hab ich einen absoluten Babyklamotten Fimmel und will natürlich, dass meine kleinen Baby-Twins  mit ihren süßen Outfits Herzen zum schmelzen bringen.

Oder anders gesagt: ich liebe es, süße Babyklamotten zu shoppen und muss mich jedes Mal bremsen. Denn obwohl man in etwa 1/3 an Stoff benötigt, kostet Mini-Mode richtig Kohle – und auch wenn ich viel gebraucht kaufe, komme ich am Ende auf stolze Summen. Zumal die Kleinen so unglaublich schnell wachsen und die zu klein gewordenen Sachen jetzt schon haufenweise im Keller verrotten. Klar, auch dafür gibt es Lösungen: Flohmarkt oder Mamikreisel (by the way: wer noch Umstandsmode oder Babysachen bis Größe 62 sucht, findet hier genug), aber das macht eben auch Arbeit – und zwar nicht wenig. Denn die Zeit, mich Prosecco schlürfend 8 Stunden auf den Flohmarkt zu stellen und mir nen Keks zu freuen, wenn ich wieder einen Body für 50 Cent verkauft bekomme, habe ich leider nicht. Und das ewige Päckchen schnüren und zur Post latschen, um am Ende 3Euro Gewinn zu machen, bin ich irgendwie auch langsam leid. Die Zeit nutze ich lieber für die Kids, den Blog, oder auch ganz einfach mal für mich.

Gerade bei festlicher Mode lohnt sich ein Kauf nicht

Warum kaufen, wenn man auch mieten kann?

Dementsprechend traf es sich mehr als gut, dass ich auf kindoo.de aufmerksam gemacht wurde. Denn das Start-Up aus Hessen, das nun seit einem Jahr besteht, hat sich das eigene Business mit einer super Idee aufgebaut (und ich als Kreative, liebe natürlich gute Ideen ;-)): Kindermode mieten, statt kaufen! „Gar nicht so blöd, oder?“ Das war auch mein erster Gedanke und somit hab ich die Internetplattform mal genauer unter die Lupe genommen, um auf Fehlersuche zu gehen. Denn was passiert zum Beispiel, wenn die gemietete Kleidung ’nen Fleck bekommt, den man nicht mehr herausbekommt? Was ja nicht gerade abwegig ist, bei allem, was die Kleinen so hin und wieder von sich geben (und meine bekommen noch nicht mal Brei zu essen… ;-)) Die Lösung: es gibt eine Rundum-Sorglos Garantie. Heißt: selbst wenn etwas schmutzig wird oder kaputt geht, kümmert sich kindoo darum und man muss nicht drauf zahlen oder gar das Kleidungsstück abkaufen. „Schon ganz cool…“

Doch dann kam der Gedanke auf „in welchem Zustand kommen die Klamotten dann bei mir an?“ Auch hierfür gibt es ein Angebot für jeden Geschmack, denn man kann tatsächlich auch komplett neue Ware mieten. Die Kleidungsstücke stehen sowohl neu, als auch neuwertig zur Verfügung – in unterschiedlichen Größen versteht sich. „Hmmmm… okay, auch gut gelöst.“ Meine Suche nach einem Manko bei der ganzen Geschichte lief somit ins Leere. Zumal alle meine Lieblingsmarken am Start waren – Steiff, Bellybutton, Sigikid – und zwar für echt kleines Geld. Man zahlt nur einen Bruchteil vom Originalpreis für eine Leihdauer von 4 Wochen und danach Cent-Beträge für die weiteren Tage. Abgesehen davon habe ich zwei neue Marken mit sooooo super süße Sachen entdeckt, die ich noch nicht kannte und in die mich direkt verliebt habe: Fred’s World und Ubang Babblechat! AHHHHHHHHH….

Alsoooo: direkt mal den Warenkorb vollgeknallt und die Bestellung abgeschickt. Und schwups: zwei Tage später stand der Postbote mit einem dicken kindoo.de Paket vor der Tür. „Hut ab, echt schnelle Lieferung!“ Die Sachen waren hübsch verpackt und alle Teile waren in top Zustand – auch die „neuwertigen“! Der Retourenschein liegt direkt im Paket dabei, so dass man die Klamotten jederzeit kostenlos wieder zurückschicken kann, wenn sie zu klein geworden sind. Also alles super.

Das einzige Manko: Mama hat den Sommer nicht eingeplant!

Bis auf die Tatsache, dass Mama vor ihrem Shoppingwahn keinen Wetterbericht gelesen hat. Konnte ja keiner ahnen, dass kurz nach meiner Bestellung die Temperaturen explodieren und plötzlich in Hamburg (wo es sonst eigentlich immer regnet) Hochsommer herrscht. So ein Sch… da hab ich soooo niedliche Klamotten bestellt und dann das. Als ich den dicken Pulli und eine dicke College Jacke von Levis, Sweatshirts und Jeanshosen in den Warenkorb gelegt habe, waren es noch 12 Grad. Eine Woche später 22 – im Schatten!! Echt verrückt. Somit konnten wir manche kindoo.de Klamotten nur 2-3x tragen ehe sie zu warm für die Kleinen waren. Aber immerhin: süße Fotos wurden natürlich direkt gemacht und der Ärger war eben auch nur 1/3 so groß! Denn stell dir mal vor, ich hätte den ganzen Kram in Größe 62 original gekauft! Dann hätte ich den Sommer wohl richtig verflucht. So habe ich die Sachen einfach ordnungsgemäß nach 4 Wochen zurückgeschickt und mir noch ein paar T-Shirts und KURZE Hosen bestellt 😉 Aber klar: einen Noteinkauf mussten wir dennoch tätigen, um direkt kurze Sachen für die Kleinen zu haben. Da traf es sich gut, dass Lidl gerade welche im Angebot hatte und man schnell ein paar Sachen kaufen konnte – zwar ohne Marke, aber dennoch ganz hübsch anzusehen.

Maritimes Sommeroutfit

Fazit: super Service, tolles Angebot und ein echt cleveres Konzept. Wenn Mutti nur halb so clever gewesen wäre und den Sommer eingeplant hätte, wäre die erste Bestellung noch runder gelaufen. Aber so freue ich mich demnächst über gemietete Sommerkleidung! 😉

In diesem Sinne, modische Grüße von

Janna und ihren Doppelherzchen  

 

 

 

 

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